HOMEDA ALUMEN METALLICUM C30
homöopathisch aufbereitete Substanz: |
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Darreichungsform: | Globuli1 | |
Packungsgröße: | 10 g | |
PZN | 2397119 | |
1Streukügelchen aus Saccharose Größe 3
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.
Bei während der Anwendung des Arzneimittels fortlaufenden Krankheitssymptomen medizinischen Rat einholen.
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
» Allgemeine Hinweise und Dosierungsempfehlungen
Beschreibung der Ausgangssubstanz
Aluminium ist das häufigste Metall in der Erdkruste. Es ist silbrig glänzend und auf Grund seiner Reaktionsfreudigkeit bildet es an der Luft eine Oxidschicht aus. Diese verleiht ihm ein stumpfes, silbergraues Aussehen und eine hohe Korrosionsbeständigkeit. In der Natur kommt es nur gebunden vor, meist in der Form von Alumosilikaten. Seltener ist Aluminiumoxid in Korund, Rubin oder Saphir vorhanden.
In der menschlichen Physiologie spielt Aluminium keine Rolle. Es wird angenommen, dass Aluminium als sich Leben im Meer entwickelte, dort nicht in gelöster Form vorlag und es so nicht als Baustein des Lebens zur Verfügung stand. Das würde erklären, warum im Laufe der Evolution kein Organismus auf dieses Metall als Baustein des Lebens zurückgegriffen hat. Auch heute benötigt kein lebender Organismus Aluminium.
Die gesundheitliche Risiken von Aluminium werden, obwohl die Zusammenhänge in Politik und Wirtschaft seit langem bekannt sind, nicht ausreichend beachtet Aluminiumverbindungen können u.a. eine Ursache für Anämie sein, da sie dieselben Speichereiweiße wie Eisen besetzen. Aluminium stört den Stoffwechsel von Calcium, Chrom, Eisen, Fluor, Kupfer, Magnesium, Phosphor, Silizium, Zink sowie der Vitamine B6 und D. Es kann den Knochenstoffwechsel negativ beeinflussen und Arthritis begünstigen. Leber und Nierenschäden sind bekannte Langzeiterkrankungen. Symptome im Bereich des Nervensystems (Gedächtnisstörungen, Antriebslosigkeit, Aggressivität und Sprachstörungen) können begünstigt werden. Allergische Reaktionen in Form von Hautausschlägen, Verdauungsstörungen, die Unfähigkeit Nährstoffe und Nahrung aufzunehmen, welche in Aluminiumgeschirr zubereitet wurde, Erbrechen, selbst Vergiftungserscheinungen durch die Einnahme aluminiumhaltiger Arzneimittelwirkstoffe sind bekannt. Nachgewiesen sind Aluminiumablagerungen im Bereich des Gehirns bei an Alzheimer erkrankten Personen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR) kann aber kein Zusammenhang zwischen der massiven Aluminiumaufnahme und der Alzheimer Erkrankung festgestellt werden.
Die Umweltverträglichkeit von Aluminium wird weiterhin kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite erfordert die Aluminiumherstellung (Schmelzen, Elektrolyse) sehr viel Energie. Auf der anderen Seite wird durch die Leichtbauweise der unterschiedlichsten Fahrzeuge Treibstoff und damit Energie eingespart und auch die Recyclebarkeit von Aluminium ist effektiv. Hohe Mengen Aluminium werden bei Herstellung und Nutzung des Metalls aber an die Umwelt abgegeben. Auf Grund der Säurebelastung der Böden wird Aluminium seit einiger Zeit verstärkt von den Pflanzen aufgenommen und über die Nahrung dem Menschen zugeführt. Heutzutage nimmt jeder Mensch bereits rund 25 mg Aluminium mit der Nahrung täglich auf. Werden Speisen in Alufolie (Joghurt, Konserven, Fertigspeisen in Aluschalen) aufbewahrt , in Alukochgeschirr oder auf Alubackblechen (Laugengebäck) zubereitet, kann sich die tägliche Aufnahme um das zwei- bis dreifache erhöhen.
Aluminium ist ein sehr geschätzter Stoff mit vielen Funktionsmöglichkeiten. Das Metall ist es sehr weich, zäh und leicht. Es lässt sich schon bei relativ niedrigen Temperaturen hervorragend verarbeiten. Auf Grund seiner Leichtigkeit wird es in der Luft- und Raumfahrt, von der Verpackungsindustrie (Getränkedosen, Aluminiumfolie) aber auch als Kochgeschirr eingesetzt. Verbindungsdrähte im elektronischen Bereich (Chipherstellung) werden häufig aus Aluminium gefertigt. Seine Wärmeleitfähigkeit macht es interessant als Werkstoff zur Wärmeübertragung. Bei Feststoffraketen wird es als Treibstoffkomponente verwendet. Zur Rohreinigung (Reaktion von Aluminium mit Natriumhydroxid unter der Bildung von Wasserstoff) wird die oben beschriebene Reaktionsfreudigkeit des Aluminiums genutzt. Innerhalb der Lebensmittelindustrie findet es Verwendung in Lebensmittelfarbe (E173), in Schmelzkäse, Backpulver und als Antiklumpmittel in Kochsalz, Gewürzen und Kaffeeweißer. Auch Sonnenschutzmittel, Deo und Zahnpasta enthalten Aluminium. In der Pharmaindustrie wird dieses Leichtmetall als Antiacida, Durchfallmittel, Lipidsenker, Konservierungsmittel (Impfstoffe) und unter Zusatz von Quecksilber als Amalgam eingebracht. Die Herstellung von Papier-, Porzellan- und Glas sind weitere Einsatzgebiete von Aluminium.
Das chemische Element Aluminium (Al) gehört im Periodensystem der Elemente zur Borgruppe. Es hat die Ordnungszahl 13 und ist das dritthäufigste Element überhaupt. Aluminium hat eine gute elektrische Leitfähigkeit und kann unter bestimmten Vorraussetzungen supraleitend werden. Sein Schmelzpunkt liegt bei 660,40C, der Siedepunkt bei 24670C und die Dichte beträgt 2,7g/cm3. Der Name Aluminium leitet sich ab vom lateinischen Wort alumen für Alaun. Erst 1808 wurde das Metall von Sir Humphry Davy entdeckt. 1827 gelang es dem deutschen Chemiker Friedrich Wöhler reines Aluminium in Pulverform herzustellen. Der Aluminiumpreis war zu dieser Zeit höher als der Goldpreis. 1949 als die Verfahrenstechnik zur Aluminiumherstellung öffentlich wurde, viel der Preis drastisch um circa 90%.


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